Immer mehr Menschen besitzen ein Smartphone oder einen Tablet-PC. Sie benutzen die mobilen Endgeräte vermehrt auch für die Dinge des alltäglichen Lebens. So ist es für viele User üblichen geworden, mobil einzukaufen. Dies bedeutet, sie nutzen die Netzverbindung ihres mobilen Endgeräts, um damit einen Shop zu durchsuchen und sich ihre Wunschprodukte zu bestellen. Für die Shopbetreiber bedeutet der Trend jedoch auch eine neue Herausforderung, denn sie müssen ihren Shop für Smartphones optimal darstellen. Doch der Reihe nach.

Wer shoppt mobil?

Mobiles Shopping ist so ein häufiges Phänomen geworden, dass es inzwischen regelmäßig vom Bundesversand des deutschen Versandhandels untersucht wird. Die Zahlen des Jahres 2012 zeigen eine ungebrochen ansteigende Popularität der Methode, mithilfe des Smartphones oder des Tablets im Netz einzukaufen. So stieg die Zahl der Menschen, die angaben, diesen Weg öfter zu verwenden, um 8,3 Prozent im Vergleich mit 2011. Rund ein Drittel aller Smartphone-Besitzer shoppt damit auf diese Weise. Dies sind umgerechnet neun Millionen Menschen in Deutschland. Besonders beliebt ist die Methode in der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen. Hier greifen 49,2 Prozent der Besitzer mobiler Endgeräte regelmäßig zu diesen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Mehrheitlich sind es dabei vor allem junge Männer, die das Smartphone oder das Tablet zum Einkaufen verwenden. Die größte Zuwachsrate unter allen Berufsgruppen verzeichnete das mobile Shopping unter den Schülern und Studenten. Ihr Wert stieg Vergleich von 2012 und 2011 um 75,7 Prozent an.

Die Bezahlmethoden

Immer mehr Smartphone-Besitzer tätigen ihre Einkäufe damit

Kaum eine Veränderung gab es dabei in der Frage, wie die mobilen Shopper ihre bestellten Waren bezahlen wollten: In den allermeisten Fällen wird eine Rechnung geordert. Den Grund erklären die Experten damit, dass die Menschen zwar aufgeschlossen für innovative Bezahlwege sind, jedoch sehr konservativ, was die Bezahlung der Produkte angeht. Bevor sie eine Waren bezahlen, wollen sie in aller Regel erst einmal ihre Qualität überprüfen. Diesbezüglich unterscheiden sich mobile Shopper nicht von den Menschen, die ihren PC nutzen, um Einkäufe zu erledigen. Dies ist laut Untersuchung allerdings auch nicht überraschend, da alle mobilen Shopper zugleich auch PC-Einkäufer sind. Allerdings holen die mobilen Bezahldienste derzeit immer weiter auf. Rund 41 Prozent der Menschen, die mobil einkaufen, entscheiden sich inzwischen auch immer öfter für PayPal, Giropay oder ein vergleichbares Verfahren, um ihre Rechnung direkt zu bezahlen, wobei ein Großteil der Amerikaner (laut Umfrage 74%) zum Beispiel dieses ablehnt.

Die neue Herausforderung für die Shopbetreiber

Für die Anbieter ist der neue Trend erst einmal positiv, denn viele mobile Shopper sind Spontankäufer, die sich außerplanmäßig dafür entscheiden, ihr Smartphone zu zücken und ihr Wunschprodukt zu bestellen. Allerdings bedeutet der Trend auch eine neue Herausforderung für die Shopbetreiber, denn ihr Angebot muss auf den mobilen Endgeräten ansprechend dargestellt werden. Dieser Anforderung werden allerdings bis heute nur die wenigsten gerecht. Wichtig ist, dass die Shopbetreiber Experten konsultieren, die über ihr Know-How zum Beispiel Magento für Smartphones optimal darstellen. Der größte Teil der Webshops basiert nämlich auf dieser Software. Wer sich dagegen entscheidet, riskiert, einen Großteil seiner Kundschaft zu verägern und zu verlieren, denn diese werden sich immer für einen Shop entscheiden, der auch auf ihrem Handy oder ihrem Tablet übersichtlich dargestellt wird und leicht zu bedienen ist. Ratsam ist es für die Shopbetreiber deshalb auf Dauer, eine eigene App, die auf Magento basiert, von ihrem Webangebot zu erstellen, weil diese ideal auf die klugen Telefone zugeschnitten werden können.